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Pachycondyla apicalis

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Art.Nr.: 0100-40
Pachycondyla apicalis
Pachycondyla apicalis

Taxonomie: Ponerinae Tribus: Ponerini  Genus: Pachycondyla

Heimat: Mittel/ Südamerika 

Habitat: tropischer Regenwald

Kolonieform: monogyn

 

Aussehen 

Arbeiterinnen: schwarz, mit gelblich orangenen Antennenspitzen

Königinnen: wie Arbeiterinnen 

Größe
 

Arbeiterinnen: 20mm 

Königinnen: 20mm

 

Koloniegröße: einige hundert  Tiere 

Koloniealter: > 5 Jahre  

Gründung: semiclaustral 

Nestbau: in freier Natur fast ausschließlich in morschem Holz, In der Haltung ausgeprägte Erdnester mit schönen Kratereingängen

Nahrung: vorwiegend , tierisches Eiweiß aber auch Obst wie Weintrauben oder Apfel  

Winterruhe: keine 

 

Haltungsbedingungen

 

Temperatur: tropisch ganzjährig ∅ 28° C 

Feuchtigkeit: 60-80% Oberflächenfeuchtigkeit sollte durch sprühen gewährleistet werden( täglich )

Nest/Arena: Becken ab 20*20 cm je nach Koloniegröße anpassen 

Formicarienzubehör: Wärmequelle  in Form eines Heizsteins oder einer Wärmelampe ratsam, Wasserquelle zum trinken wird gerne genommen, zur Vermeidung von Schimmel ist ein Lüfter unbedingt ratsam, Regenwaldpflanzen zur besseren Feuchtigkeitsregulation ratsam, Kunststoffpflanzen nicht empfehlenswert, Nebler für die täglich Feuchtigkeit ratsam

Bodenbeschaffenheit: Sand-Torf , Erde, Humus 

 

Empfohlen für Anfänger: nein, jedoch einfach zu halten

Gefahren: Können stechen was zu ausgeprägten Schmerzreaktionen und lokalen Schwellungen führt

Große langbeinige Ameisenart welche etliche Vorzüge anderer Ameisenarten vereint. Sie hat fast das Sehvermögen wie Myrmecia (Bulldoggenameise), ist äußerst lernfähig (lernt auch schnell das Futter aus den Fingern zu nehmen), kann deutlich hörbar stridulieren wie Paraponera oder Atta. Im Gegensatz zu den meisten anderen Arten ist sie auf keine chemische Geruchsspur angewiesen, da sie sich großteils optisch orientiert. Beim Heimtransport von Beutetieren nutzt sie auch die Möglichkeit von Zweigen abzuspringen und nimmt nach kurzer Orientierung sofort den Weg zum Nest wieder auf (eigene Beobachtungen). Sie ist auch in der Lage Nestgenossen in Tandemlauf zu führen und jagt einzeln oder in Gruppen. Sie ist nicht vergleichbar mit vielen anderen Pachycondyla Arten.