Taxonomie: Ponerinae Tribus: Ponerini Genus: Pachycondyla
Heimat: Mittel/ Südamerika
Habitat: tropischer Regenwald
Kolonieform: monogyn
Aussehen
Arbeiterinnen: schwarz, mit gelblich orangenen Antennenspitzen
Königinnen: wie Arbeiterinnen
Größe
Arbeiterinnen: 20mm
Königinnen: 20mm
Koloniegröße: einige hundert Tiere
Koloniealter: > 5 Jahre
Gründung: semiclaustral
Nestbau: in freier Natur fast ausschließlich in morschem Holz, In der Haltung ausgeprägte Erdnester mit schönen Kratereingängen
Nahrung: vorwiegend , tierisches Eiweiß aber auch Obst wie Weintrauben oder Apfel
Winterruhe: keine
Haltungsbedingungen
Temperatur: tropisch ganzjährig ∅ 28° C
Feuchtigkeit: 60-80% Oberflächenfeuchtigkeit sollte durch sprühen gewährleistet werden( täglich )
Nest/Arena: Becken ab 20*20 cm je nach Koloniegröße anpassen
Formicarienzubehör: Wärmequelle in Form eines Heizsteins oder einer Wärmelampe ratsam, Wasserquelle zum trinken wird gerne genommen, zur Vermeidung von Schimmel ist ein Lüfter unbedingt ratsam, Regenwaldpflanzen zur besseren Feuchtigkeitsregulation ratsam, Kunststoffpflanzen nicht empfehlenswert, Nebler für die täglich Feuchtigkeit ratsam
Bodenbeschaffenheit: Sand-Torf , Erde, Humus
Empfohlen für Anfänger: nein, jedoch einfach zu halten
Gefahren: Können stechen was zu ausgeprägten Schmerzreaktionen und lokalen Schwellungen führt
Große langbeinige Ameisenart welche etliche Vorzüge anderer Ameisenarten vereint. Sie hat fast das Sehvermögen wie Myrmecia (Bulldoggenameise), ist äußerst lernfähig (lernt auch schnell das Futter aus den Fingern zu nehmen), kann deutlich hörbar stridulieren wie Paraponera oder Atta. Im Gegensatz zu den meisten anderen Arten ist sie auf keine chemische Geruchsspur angewiesen, da sie sich großteils optisch orientiert. Beim Heimtransport von Beutetieren nutzt sie auch die Möglichkeit von Zweigen abzuspringen und nimmt nach kurzer Orientierung sofort den Weg zum Nest wieder auf (eigene Beobachtungen). Sie ist auch in der Lage Nestgenossen in Tandemlauf zu führen und jagt einzeln oder in Gruppen. Sie ist nicht vergleichbar mit vielen anderen Pachycondyla Arten.